Aktuelles
Hallo zusammen,
die Ortsteilkonferenzen sind erfolgreich abgeschlossen. Rund 150 Teilnehmende haben die Veranstaltungen
lebendig gestaltet und wertvolle Anregungen eingebracht. Auch berechtigte Kritik wurde aufgenommen.
Ihre Hinweise waren mir persönlich besonders wichtig.
Einige Punkte konnten bereits umgesetzt werden, andere benötigen weitere Informationen und Prüfung; wir
arbeiten sukzessiv nach Dringlichkeit, um möglichst alle Probleme angemessen zu lösen.
Ich, Tim Krämer, Bürgermeister unserer Heimatstadt, danke allen Teilnehmenden herzlich für die konstruktiven,
hilfreichen Beiträge sowie das klare Aufzeigen von Kritikpunkten.
Wie in den Konferenzen besprochen, habe ich die Anregungen in meinem Team dokumentiert. Versprochen ist,
dass allen Gehör geschenkt wird und, sofern es finanziell machbar ist, auch umgesetzt wird.
Nochmals vielen Dank.
Mit einem herzlichen Glückauf grüßt Sie/Euch
Tim Krämer
(Bürgermeister)
SPD Mariadorf-Hoengen bedankt sich für die Herrichtung der Beetanlagen
Die SPD Mariadorf-Hoengen bedankt sich herzlich beim Eigenbetrieb Technische Dienste der Stadt Alsdorf für die gelungene Herrichtung der beiden Beetanlagen „Bärbelchen am Dreieck“ sowie „Gedenkkreuz Querstraße“.
Durch den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten die Anlagen wieder in einen gepflegten und ansprechenden Zustand versetzt werden. Die Beete tragen wesentlich zur Verschönerung des Ortsbildes bei und leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufenthaltsqualität in Mariadorf und Hoengen.
Besonders erfreulich ist, dass mit der Pflege und Aufwertung dieser Bereiche nicht nur das Erscheinungsbild verbessert wurde, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung für die örtlichen Erinnerungs- und Begegnungsorte gesetzt wird.
Die SPD Mariadorf-Hoengen weiß die Arbeit der Technischen Dienste sehr zu schätzen und bedankt sich ausdrücklich für das Engagement sowie die zuverlässige Umsetzung der Maßnahmen. Ein gepflegtes Ortsbild ist keine Selbstverständlichkeit und lebt vom Einsatz derjenigen, die sich täglich darum kümmern.
Vielen Dank an alle Beteiligten für die geleistete Arbeit.
aktuell: 24.06.2026
SPD AG 60 plus informiert über die Anhebung der Grundsteuer B in Alsdorf
Zu einer gut besuchten Informationsveranstaltung konnte die Vorsitzende der SPD|AG 60 plus Elisabeth Beckadolf zahlreiche Bürgerinnen und Bürger begrüßen.
Im Mittelpunkt stand das aktuelle Thema der Anhebung der Grundsteuer B in Alsdorf. Als Referent konnte der Kämmerer der Stadt Alsdorf, Michael Hafers, gewonnen werden, der den Anwesenden die Hintergründe der Entscheidung anschaulich, verständlich und nachvollziehbar erläuterte.
In seinem Vortrag ging Hafers ausführlich auf die finanzielle Situation der Stadt sowie die vielfältigen Aufgaben der kommunalen Verwaltung ein. Dabei wurde deutlich, dass die Stadt Alsdorf in zahlreichen Bereichen mit erheblich steigenden Kosten konfrontiert ist. Viele Teilnehmer zeigten sich überrascht über den Umfang der Leistungen, die von der Stadt erbracht werden müssen, und die damit verbundenen finanziellen Belastungen.
Besonders eindrucksvoll stellte der Kämmerer die Entwicklung im Bereich der „Hilfen zur Erziehung“ dar. Während im Jahr 2015 noch 414 Maßnahmen zu verzeichnen waren, sind für das Jahr 2025 bereits 736 Maßnahmen verzeichnet. Zu den Leistungen gehören unter anderem Fachleistungsstunden für die Betreuung von Familien, die Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in Heimeinrichtungen sowie die Unterstützung von Pflegefamilien. Gleichzeitig sind die Kosten in diesen Bereichen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Für das Jahr 2026 werden allein für die Hilfen zur Erziehung Aufwendungen in Höhe von rund 19,4 Millionen Euro erwartet.
Michael Hafers machte deutlich, dass diese und weitere gesetzlich vorgeschriebene Aufgaben einen erheblichen Einfluss auf den städtischen Haushalt haben. Die Anpassung der Grundsteuer B sei daher vor dem Hintergrund der finanziellen Herausforderungen und der Sicherstellung kommunaler Leistungen zu betrachten.
Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit dem Kämmerer sowie den Vertretern der SPD AG 60 plus ins Gespräch zu kommen. Die lebhafte Diskussion zeigte das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger an den kommunalpolitischen Themen und deren Auswirkungen auf den Alltag.
Die SPD|AG 60 plus bedankte sich bei Michael Hafers für die umfassenden Informationen und die transparente Darstellung der Zusammenhänge. Die Veranstaltung habe dazu beigetragen, das Verständnis für die finanziellen Herausforderungen der Stadt und die Notwendigkeit entsprechender Entscheidungen zu vertiefen.
und hier ein paar Fakten zum Sondervermögen: Kompakt informiert
Liebe Besucherin, werter Besucher,
über das 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität wird gerade viel Mist erzählt. Wir lassen uns aber das größte Investitionspaket der letzten Jahrzehnte nicht von unseriösen Darstellungen in Verruf bringen. Zeit für einen Fakten-Check.
Fakt 1: Die Mittel des Sondervermögens sind erst seit Oktober 2025 für den Bund verfügbar, für Länder und Kommunen faktisch ab März 2026.
Es liegt in der Natur der Sache, dass da noch nicht viele Gelder angekommen sind. Daraus zu schließen, es würden Gelder „zweckentfremdet“, ist Unfug.
Fakt 2: Das Sondervermögen ist kein Sofortprogramm, sondern soll auf 12 Jahre wirken.
Schienen, Brücken, Krankenhäuser, Energienetze und digitale Infrastruktur entstehen in Jahren, nicht Monaten. Planbarkeit und Sicherheit geht dabei Hand in Hand mit schnelleren Bewilligungen und Genehmigungen.
Fakt 3: Schon jetzt sind die Investitionen dank des Sondervermögens stark gestiegen und steigen weiter an.
Bereits 2025 flossen rund 24 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen zusätzlich in die Infrastruktur, dieses Jahr steigt diese Summe bereits auf 58 Mrd. Euro – und danach weiter!
Fakt 4: Das Sondervermögen wird nicht genutzt, um Haushaltslöcher zu stopfen.
Wenn sich bei einzelnen Investitionen die Finanzierungsquelle ändert, dann wegen einer Priorisierung. Die im Haushalt freigewordenen Spielräume werden dann für neue Investitionen genutzt, vor allem in Forschung und Bildung.
Das Sondervermögen ist der Anfang vom Ende des jahrzehntelangen Investitionsstaus.
Pünktlichere Züge, verlässlichere Netze, bessere Krankenhäuser, schnellere Verwaltung – endlich nehmen wir richtig Geld in die Hand für Modernisierung des Alltags und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes.
Wir haben das durchgesetzt.
Was für ein riesiger Fortschritt und Erfolg! Wenn nicht wir als Sozialdemokrat:innen diesen Erfolg verteidigen, in Interviews, auf Social Media und am Familientisch – dann tut es auch niemand anders.
die SPD steht für einen starken und solidarischen Staat
Liebe Leserin, werter Leser,
die SPD steht für einen starken, solidarischen Sozialstaat, der Sicherheit gibt und gleiche Chancen für alle schafft – unabhängig von Herkunft oder Einkommen.
Unsere Politik orientiert sich am Prinzip der sozialen Gerechtigkeit: Wer mehr hat, trägt mehr bei, damit niemand zurückgelassen wird.
Die gesetzliche Krankenversicherung ist für uns ein zentrales Element dieser Solidarität, weil sie allen Menschen eine verlässliche und bezahlbare medizinische Versorgung garantiert. Wir setzen uns dafür ein, sie gerecht zu finanzieren – langfristig, indem alle Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden. So sichern wir eine gute Gesundheitsversorgung und den sozialen Zusammenhalt auch in Zukunft.
Unser Ziel bei der aktuellen Gesundheitsreform war und ist die Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer so vor zusätzlichen Belastungen zu schützen. Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss haben wir den Rahmen für eine gerechtere Reform erkämpft.
Das sind die wichtigsten Punkte der Gesundheitsreform:
- Wir haben die Balance zwischen Versicherten, Beschäftigten und Leistungserbringern im Gesetzentwurf drastisch verbessert. Allein durch unseren Verhandlungserfolg werden Versicherte und Beschäftigte bis 2030 um ca. 16,4 Mrd. Euro weniger belastet als im ursprünglichen Gesetzentwurf vorgesehen.
- Das Krankengeld bleibt in voller Höhe erhalten – auch ohne zeitliche Begrenzung. Damit schützen wir die Absicherung im Krankheitsfall.
- Durch die Einführung einer Zuckerabgabe wird der Zuckergehalt in Softdrinks verringert. Dies fördert eine gesunde Lebensführung, entlastet das Gesundheitssystem in Zukunft und generiert zudem Einnahmen, die der gesetzlichen Krankenversicherung zugeführt werden. Zusammen mit einem zusätzlichen Bundeszuschuss, der einen Einstieg in die Mehrfinanzierung der Kosten der Grundsicherung beinhaltet, stabilisiert die Zuckerabgabe das System der GKV somit mit 4,75 Mrd. Euro.
- Wir haben uns dafür eingesetzt, die kostenfreie Mitversicherung für Ehegatten sozial weiterzuentwickeln. Geschützt sind Familien mit Kindern bis zum vollendeten 7. Lebensjahr, Kindern mit Behinderungen, zu pflegenden Angehörigen sowie nach Erreichen der Regelaltersgrenze. Ehepartner, die nicht in diese Kategorien fallen, zahlen zukünftig einen Beitragszuschlag in Höhe von statisch 2,5 % des Sozialversicherungsbruttos des Partners.
- Wir stärken die Solidarität in der GKV und erweitern die Basis derjenigen, die einzahlen. Durch die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze droht die Abwanderung höherer Einkommen in die private Krankenversicherung. Daher wird die Versichertenpflichtgrenze erhöht, um mehr Menschen in der GKV als Pflichtversicherte zu halten. Dies betrifft gut 100.000 Versicherte. Die Flucht aus der Solidarität wird damit verhindert.
- Der Herstellerrabatt im Pharmabereich steigt mit den Ausgaben für Arzneimittel und erhält zudem einen Standortfaktor.Auf diese Weise leistet die Pharmaindustrie ihren fairen Beitrag, während der deutsche Standort gleichzeitig geschützt wir.Dies ist ein wichtiger Meilenstein, aber der Weg ist noch nicht zu Ende. Im Parlament werden wir diesen Kurs nun verteidigen und weiter stärken.
- Wir stehen für die Beitragsfreiheit der Mitversicherung.
- Wir setzen uns weiterhin für eine Rücknahme der Absenkung der Zuschüsse für Zahnersatz ein.
- Wir wollen Zuzahlungen begrenzen.
- Wir regen an, dass im parlamentarischen Verfahren in Absprache mit den Sozialpartnern eine Regelung gefunden wird, die einerseits dem im Koalitionsvertrag festgehaltenen Ziel der höheren Tarifbindung gerecht wird und andererseits die Kostendynamik im Blick behält.







